Die drei häufigsten Augenkrankheiten die wir behandeln

Augenkrankheit Grüner Star

Glaukom oder grüner Star

Makuladegeneration

Makuladegeneration oder Erkrankung des gelben Flecks

Augenkrankheit grauer Star

Katarakt oder grauer Star

Martin Heuck trenner

Glaukom (Grüner Star)

Glaukom ist eine Erkrankung des Sehnervs, die zunächst unbemerkt verläuft, aber im fortgeschrittenen Stadium zu schweren Störungen des Sehvermögens durch Gesichtsfeldausfall bis zur völligen Blindheit führen kann.

Die Vorsorgeuntersuchung zielt primär darauf hin, die Krankheit früh zu diagnostizieren um die Möglichkeit der Verlangsamung oder des Aufhaltens der Krankheit zu geben.

Dabei wird der Augendruck gemessen und der Sehnerv nach Veränderungen untersucht. Die Untersuchung ist schmerzlos und beeinträchtigt nicht das Sehvermögen. Es empfiehlt sich die Vorsorgeuntersuchungen möglichst regelmäßig zu machen.

Als Leitfaden sind folgende Abstände zu beachten:

  • Jugendliche und Erwachsene bis zum 40. Lebensjahr: bei Beschwerden oder hohem familiärer Vorkommnis einzelner Augenkrankheiten.
  • Ab dem 40. Lebensjahr: alle zwei Jahre. In diesem Zeitraum untersuchen wir Sie auf das Vorliegen vom grünen und grauen Star, sowie auf eine Erkrankung des Augenhintergrundes.
  • Ab dem 60. Lebensjahr: einmal jährlich auf das Vorliegen vom grünen und grauen Star, sowie auf eine Erkrankung des Augenhintergrundes.
  • Patienten mit Verdacht auf oder festgestelltem Glaukom bekommen einmal jährlich die Vermessung des Nervengewebes des Sehnervs mit dem HRT (Heidelberg Retina Tomograph) angeboten. Diese Untersuchung kann, wenn erwünscht auch als Vorsorgeleistung durchgeführt werden.
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Makuladegeneration oder Erkrankung des gelben Flecks

Erkrankungen der Stelle des scharfen Sehens in der Netzhaus im gelben Fleck, auch genannt Makula, sind zunehmend im höheren Alter, seltener bei jüngeren Personen zu finden. Sie äußern sich durch Störungen im zentralen Sehfeld so zum Beispiel Verzerrungen und verschwommenes Sehen bis zu kräftigem Verlust der zentralen Sehschärfe. Dabei werden grundsätzlich zwei unterschiedliche Zustände beschrieben:

  • Die trockene Makuladegeneration ist die häufigste Form von Makulaveränderungen. Durch Einlagerung von Stoffwechselresten und einem Umbau des Gewebes, erfolgt eine meist über Jahre langsam verlaufende Sehminderung.
  • Die feuchte Makuladegeneration hingegen ist eine relativ schnell (Monate) verlaufende Sehminderung, manchmal mit akuten Blutungen und Schwellung der Netzhaut in dem Makula. Sie tritt oft relativ schnell auf und entsteht immer aus einer vorliegenden trockenen Makuladegeneration.

Für diese Art von Makuladegeneration gibt es inzwischen eine erfolgreiche Behandlung durch Injektionen von Arzneimitteln in das Auge. Mit Hilfe eines OCT (Optischen-Coherenz-Tomographen) können genaue optische Querschnitte und eine Klassifizierung des Netzhautzustandes vorgenommen werden. Wenn notwendig wird einer Behandlung eingeleitet.

  • Patienten mit feuchter Makuladegeneration sollten entsprechend der Erkrankung mehrmals jährlich mit dem OCT untersucht werden. Leider müssen diese Untersuchungen immer noch als individuelle Gesundheitsleistungen berechnet werden.
  • Patienten mit trockenen Drusen-Veränderungen wird nach Übereinkunft auch zur Kontrolle mit dem OCT‘s geraten, um ein Fortschreiten feststellen zu können und ggf. bremsende Medikation einzusetzen.
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Katarakt oder Grauer Star

Die Linse im Auge hat die gleiche Funktion wie die Linse oder das Objektiv in einem Fotoapparat. Wenn diese Linse sich eintrübt, wird das Bild unscharf und verschwommen. 

Man sieht wie durch einen leichten Schleier, der mit der Zeit immer dichter wird. Auch die Blendungsempfindlichkeit nimmt zu. Betroffene merken dies vor allem bei reduziertem Licht, z B nachts beim Autofahren. Farben verblassen. Wenn der Zustand fortschreitet wird die Farbe gelblich oder am Ende der Erkrankung sogar weiß. 

Paradoxerweise ist es oft am Anfang der Erkrankung wieder möglich ohne Lesebrille zu lesen, denn durch die Trübung hat die Brechkraft der Linse zugenommen. Die Katarakt ist vorwiegend eine Erkrankung die erst nach dem 60. Lebensjahr auftritt. Im Alter zwischen 65 und 70 Jahren haben mehr als 90 % der Bevölkerung in Deutschland eine Katarakt. Ungefähr die Hälfte davon nehmen eine Beeinträchtigung ihres Sehvermögens wahr, wenn sie das 75. Lebensjahr erreicht haben. Wenn die Eintrübung so weit vorangeschritten ist, dass subjektive Beschwerden oder objektive Sehminderung aufgetreten sind, muss eine Operation durchgeführt werden.

Vorher wird eine umfassende Untersuchung und Beratung durchgeführt.

Die Katarakt-Operation bei der die eingetrübte Linse durch eine klare Kunststofflinse ersetzt wird, wird meistens ambulant in lokaler Anästhesie  durchgeführt. Sie ist schmerzlos und ohne Belastung. 

Wann der richtige Zeitpunkt für diesen Eingriff gekommen ist, klären wir gemeinsam mit dem Patienten ab. Auch die Eigenschaften der neuen Linse werden besprochen. Eine Verbesserung des Sehens tritt meist schon einen Tag nach der Operation ein. Doch wird die endgültige Sehschärfe meist erst etwas später erreicht.

Bei der Voruntersuchung werden die Werte der neuen Linse zwar genau berechnet, doch ist in der Regel auch weiterhin eine Brillenkorrektur erforderlich.

Häufig kann es Wochen oder Monate nach der Katarakt-Operation noch einmal zu einer allmählichen Sehverschlechterung kommen.

Diese Erscheinung nennt man Nachstar, eine Trübung in der Linsenkapsel. Sie wird mit einem Laser endgültig beseitigt und sofort ist es wieder möglich, gut zu sehen.

Augenkrankheit Grauer Star